DAS GEBET

Ein Gebet sollte immer einen Dank beinhalten. Kein Betteln und Fordern, sondern nur reinste Dankerfüllung zu GOTT. Dadurch erhält der Menschengeist alles was er braucht um Glücklich und in Frieden leben zu können.

Das tägliche Gebet ist einfach gehalten und mit dem nötigen Dank an den Allerhöchsten.


 

Das Bekenntnis zum Vater

 

Mein Vater im Himmel,

Lass mich Deiner Gnade würdig sein.

 

Lass mich erkennen,

Was mich noch trennt,

Vom reinen Bekenntnis zu Dir.

 

Licht werde es in mir,

Und freudig will ich Dir dienen,

Zu Deinem Lob und Dank.

 

AMEN

 

 

 

 

 

 

 


 

 

DAS TAGESGEBET AN GOTT

 

 

Dein bin ich Herr,

Mein Leben soll nur Dir zum Danke sein,

Oh nimm dies Wollen gnädig an,

Und schenke mir hierzu,

Auch diesen Tag,

Die Hilfe Deiner Kraft.

 

AMEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


DIE REINSTE GOTTVEREHRUNG

Das Lichtgebet

 

Wir stehen im Licht,

In Deiner Schöpfung,

Und wissen von Dir,

Oh Schöpfer des Alls.

 

Wissen von Deiner,

Unendlichen Weisheit und Güte,

Von Deiner urewigen Macht,

Und Deiner Unerschöpflichen Kraft.

 

Anbetend heben wir die Hände,

Und bitten Dich,

Herr,

Lass Deine Grosse, Güte und Gnade,

Über uns sein.

 

AMEN

 

Von ABDRUSHIN an die Menschen.

 



 

DAS LICHTGEBET VON ABDRUSHIN

 

 

Erläuterung von Markus Bösch, Zahlen – und Buchstabenlehrer Mai 1991

 

 

Abdrushin schreibt über das Gebet: «Der Augenblick eines aufwallenden Dankgefühles in grosser Freude, wie auch die Empfindung tiefsten Schmerzes im Leide, gibt die beste Grundlage zu einem Gebet, das Erfolg erwarten kann. – In solchen Augenblicken ist der Mensch durchdrungen von einer bestimmten Empfindung, die alles andere in ihm übertönt. Dadurch ist es möglich, dass der Hauptwunsch des Gebetes, sei es nun ein Dank oder eine Bitte, ungetrübte Kraft erhält.»

 

 

 

 

 

 

1 « Wir stehen im Licht,

 

Selbstsicher nähert sich der Mensch seinem Schöpfer. Senkrecht Er-giesst sich die Ausstrahlung in die Nachschöpfung der Grobstofflichkeit und es formt sich der Senkrechte Balken im Gesetz des Ausdrucks. Gleichsam setzt Belebung und Bewegung ein, durch die Lebensausstrahlung. Das sich Nähern des Menschengeistes seinem Gott, bedingt die richtige Seinsgrundlage, die durch die reine Empfindung im Geiste bereitet werden. Die Lebensstrahlung ist die Kraft, die den Anfang zu jeder Ausstrahlung, zu jeder Form von Gestaltung bildet.

 

 

 

 

 

 

 

2 « In Deiner Schöpfung,

 

Ein erstes Bekennen des Menschen an den Schöpfer und Sein Werk. Der Mensch erkennt im täglichen Erleben, die Gegensätzlichkeit von Positiv und Negativ. Waagrecht strahlt es aus der Urspaltung der Lebensstrahlung und es formt sich der waagrechte Balken. Es bildet sich das gleichschenklige Kreuz, die Urform aller Formen. Deren Auswirkung wir im Gegensätzlichen von Positiv und Negativ erkennen können, ja sogar müssen, wollen wir die Schöpfung verstehen, in allen Qualitäten.

 

 

 

 

 

 

 

3 « Und wissen von Dir,

 

Das zweite Bekennen des Menschen an den Schöpfer und Sein Werk. Wissen bedingt eine geistige Lebendigkeit und die daraus entwickelnde Entfaltung. «Es werde Licht» ist die dritte Ausdrucksform im Kreislauf der Strahlungen. Alles Bewegende wird gestärkt durch die geistige Lebendigkeit, in der wir die Wechselwirkung sehen können, bei geistiger Entfaltung. Das Licht dringt von Innen nach Aussen.

 

 

 

 

 

 

 

4 « O Schöpfer des Alls,

 

Das dritte Bekennen des Menschen an den Schöpfer und Sein Werk. Er – füllt uns, so wie wir uns Ihm nahen. Aufbauend ist unser Wollen. Formend alles zur lebendigen Tat hin entwickelnd; damit bekommt unser Bestreben eine Ausdrucksform, die wir auch im Alltag, Leben sollen. Der Aufbau der Schöpfung liegt vor uns und wir durcheilen im Geiste alle Ebenen, getragen von der Liebe des Schöpfers, gehalten von Seinem heiligen Willen. Ein grosses Drängen im Geiste sieht den ersten Höhepunkt und zugleich wird in uns der All-mächtige Aufbau der Schöpfung bewusst.

 

 

 

 

 

 

 

 

5 « Wissen von Deiner Un-Endlichen Weisheit und Güte,

 

Aus dem Bekennen zum Schöpfer wird allmählich auf der Wanderung im Licht, ein Erkennen. Dieses Erkennen geloben wir nun freudig, drei Mal; In der Liebe, der Macht und dem Willen Gottes. Zusammenschliessend erleben wir die Schöpferliebe, in jedem Gesetz, des Gegensätzlichen auf der Erde. Das Ergänzungsstreben setzt ein in der Fünf und es will Zusammenschlüsse bilden. Es strahlt aus dem Zentrum des Kreuzes, das Gesetz der Wechselwirkung und wir erkennen die unendliche Liebe und Güte des Schöpfers. Es schliesst sich das Kreuz der Wahrheit. Das fortwährende Pulsieren, Ziehen und Stossen der Ausstrahlung ist hier ein Gesetz, von Geben und Nehmen. Erst, wer zuerst gibt, soll auch empfangen dürfen. Das ist ein neues Gebot, das den Frieden und die Freiheit bringt.

 

 

 

 

 

 

 

6 « Von Deiner Ur-Ewigen Macht,

 

Herrschen soll der Mensch in der Schöpfung, durch seine ihm geliehenen Gaben. Machtvoll zeigt sich auch sein Äusseres Gottgewolltes Handeln. Der Mensch übernimmt das erste Mal, seine ganze Verantwortung zum Wohle der Schöpfung. Mutig blickt er auf, und erhält die Hilfen für seinen Weg auf der Erde, um endlich zu erfüllen in den Gesetzen Gottes. Er schreitet im Vollzug der Dinge in Liebe und Gerechtigkeit vorwärts. Der Sieg ist ihm gewiss, da er die Hilfen sieht und auf sie hört, so stärkt er sein Bewusstsein, und wird in der Erkenntnis, ein Sehender, der angehoben wird, allein durch seine reinen guten Taten. Ein Sieg nach dem andern folgt, im Aufblick und im Empfang des Reinweissen Lichtes.

 

 

 

 

 

 

 

7 « Und, Deiner Un-Erschöpflichen Kraft.

 

Das Erkennen des Gottes Willens schliessen wir hier ab. Alle Lichtkraft im Feinstofflichen und im Geistigen, kommen jetzt in die An-Ordnung aller bestehender Ordnung in der Schöpfung. Das Geoffenbarte Sein, tritt nun im göttlichen Willen in die Offenbarung des vollkommenen Willens aus Gott. Verschiedene Kraftzufuhren, müssen nun, in der rechten An-Ordnung, in die Dinge des Alltages fliessen. Denn nicht der Menschenwille ist massgebend, sondern nur noch, der Wille aus Gott. Steht der Menschengeist im göttlichen Willen, dann kann nur Demut und volle Überzeugung ihn führen, und auf den rechten Weg weisen. «Liebet Euren Nächsten wie Euch selbst» das sind die Jesus Christus Worte, die hinaufführen in das, ersehnte Paradies. Die Kraft, die Euch geliehen ist; Sie muss nun auch angewendet werden!

 

 

 

                                              

 

 

 

8 « Anbetend, heben wir die Hände, und Bitten Dich!

 

Rein und Klar erhebt sich der Geist. Das Anschlussverlangen an das geistige Reich, gelingt nur mit der rechten Einstellung zum Schöpfer. Leben wir den Schöpfersinn, wird augenblicklich uns, die Lichtkraft, die seegenbringend uns beschützt in der geistigen Aufgabe, die wir nun ganz klar vor uns sehen. Dankerfüllt, stehen wir im Licht und sind bereit, die hohe Aufgabe auch zu erfüllen für das Licht. Die rechte Befolgung in den Gesetzen des Schöpfers zeigt sich nun auch im ganzen Leben, täglich, ja sogar stündlich, immer ist dieser Mensch in Harmonie, und angespannt in seinem Geist, für die neue Aufgabe oder einer lichten Botschaft bereit. Wir erheben die Hände für die Lichtkraft von oben, damit Gottesallweisheit, auch durch die Hände, aufgenommen wird, somit wir sieghaft Wirken auf der Erde. Ein solcher Mensch steht in der Schöpfungsreife und er erlangt und befolgt nur noch den Gotteswillen, so wird der Menschenwille, dann in den anstehenden Dingen, das rechte Tun. Aufgabe um Aufgabe, kommt nun zu ihm, als Erfüllungsnotwendigkeit, geistig für die Menschen voranzugehen. Das ist seine Aufgabe im Dienst an den Schöpfer unseren Gott.

 

 

 

 

 

 

 

 

9 « Herr; Lass Deine Grosse, Güte und Gnade über uns Sein!

 

Getragen, wird der so geläuterte Menschengeist auf den Wogen der Kraft Gottes, beim Erklingen des Wortes; HERR! Von höchster Höhe, die der Menschengeist je erreichen kann, verweilt er nur kurz und nimmt die Reingeistigen Lichtkräfte mit auf den Weg zurück in die Grobstofflichkeit der Erde. Er bekommt so viel von der Kraft und lichten Bildern, wie er sich ganz öffnet dieser Ur-Lichtkraft Gottes. Er-füllt ist der Geist mit neuem Wissen, in der Demut, dass er beschützt ist auf seinem weiteren Weg. Der Geist durchmisst alle Schichten des Geistigen und des Wesenhaften und kehrt zurück als ein zuhöchst glücklicher Mensch. Tiefergriffen will er nur noch dem Lichte dienen, ein Diener des Höchsten Allmächtigen werden, ja ein Diener des Herrn. Bewusst ist sein Leben, im Hinblick für einen neuen Aufbau auf der Erde. Lebendiges Arbeiten in den Schöpfungsgesetzen, zieht ein, und es hebt ihn oft, in die lichten Höhen, seliger Gärten, von wo er auch immer die Kraftzufuhr erhält, für seinen Geist. Es erfüllt sich lebendig für ihn die Erfüllung des reinen Wollens. Er steht im Ringschluss alles Geschehens, sieht als Bewusster Geist sein Erleben, das nun in Erkenntnis Früchte trägt, so steht er vor seinem Gott! Es ist vollbracht!

 

 

 

 

 

 

* AMEN *

 

Im Aussprechen von Amen, liegt unsere ganze Verantwortung begründet gegenüber dem Licht. Das Amen und der Name, ist die gleiche Schwingung. Wie ein reines Siegel, behütet der Name und das Amen, unser Leben, vor dunklen Angriffen. Wird das Siegel brüchig durch das DU, und andere Gewohnheiten, so sind wir dem Dunkel preisgegeben. Hüten wir aber unseren Namen, wie das Amen im Gebet, so wird uns das Licht wie eine Glocke der Reinheit schützen.

 

 

 

 

 

Markus Bösch Gais Appenzell 30. Mai 1991

 

Empfangen und niedergeschrieben nach der Feier des Strahlenden Sternes.